Mein erster Maßnahmenvorschlag für den Hamburger Landesaktionsplan:

Verbesserung der Situation von Kindern und Erwachsenen mit FASD, um ihnen eine umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (einschließlich Bildung) und eine zielgerichtete medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Embryo im Mutterleib, umrahmt von einem Glas Alkohol und einer Scheibe Zitrone

Die Fetale Alkohol-Spektrumstörung (FASD) gilt als häufigste vorgeburtliche Behinderungsform weltweit. Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland jährlich bis zu 10.000 Kinder mit FASD geboren werden.

Es gilt, verstärkt über FASD als lebenslange Behinderung aufzuklären, um präventiv zu wirken und die Situation Betroffener zu verbessern.

Bisher wird der Unterstützungsbedarf von Menschen mit FASD in allen Lebensbereichen (Schule, Arbeit, Wohnen, Freizeit) zu sehr unterschätzt. Überall dort gilt es, wirksame Unterstützungsangebote zu schaffen.

Auch muss die Diagnostik, insbesondere bei Erwachsenen, deutlich verbessert werden.

„Mit uns über uns“

Im März 2021 hat die Stadt Hamburg eine neue Kampagne gestartet. Das Ziel ist hoch gesteckt: Hamburg soll „Inklusionsmetropole“ werden!

Damit dies gelingen kann, werden Menschen mit Behinderung aufgerufen, sich aktiv an der Neufassung des Hamburger Landesaktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu beteiligen.

Logo der Kampagne "Mit uns! Inklusion gestalten." der Sozialbehörde Hamburg
Sozialbehörde Hamburg

Was heißt das?

Im Hamburger Landesaktionsplan wird festgeschrieben, welche Ziele und Maßnahmen der Hamburger Senat verfolgt, um die 2009 von Deutschland ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention in Hamburg umzusetzen.

Es wird aufgezeigt, wo Menschen mit Behinderung in Hamburg gut unterstützt werden müssen, damit sie gleichberechtigt am Leben in unserer Gesellschaft teilhaben können.

Der Landesaktionsplan wird regelmäßig geprüft und überarbeitet. Die nächste Neufassung ist für das Jahr 2022 geplant.

Ein paar Füße in roten Schuhen auf Asphalt

Unter dem Motto „Mit uns! Inklusion gestalten“ ruft die Stadt Hamburg Menschen mit Behinderung dazu auf, möglichst viele eigene Vorschläge für den Landesaktionsplan zu machen. Denn:

Menschen mit Behinderung wissen am besten, wo es bereits gut mit der Inklusion läuft und wo weitere Verbesserungen nötig sind. Nur wenn ihre Erfahrungen gehört und aufgenommen werden, kann der Landesaktionsplan erfolgreich sein.

Im Internet gibt es ein Formular, in dem Menschen mit und ohne Behinderung konkrete Vorschläge für den Landesaktionsplan einbringen können. In öffentlichen Arbeitsgruppen sollen diese anschließend vorgestellt und diskutiert werden.

Das bedeutet für uns als Eltern von Kindern mit Behinderung:

GEMEINSAM KÖNNEN WIR DARAUF AUFMERKSAM MACHEN, WAS ES IN HAMBURG BRAUCHT, DAMIT INKLUSION GUT GELINGEN KANN.

BETEILIGEN WIR UNS!

Hier findest du nähere Informationen zum Landesaktionsplan.

Hier findest du das Formular für deine Vorschläge:.

Hier kannst du dich für Arbeitsgruppen anmelden, auf denen die gemachten Vorschläge vorgestellt und diskutiert werden.